FREIE PLÄTZE: 1 Platz zum Dezember 2020

Eingewöhnung

   

Bevor die Eingewöhnung beginnt, kommt das zukünftige Tageskind 1x die Woche für eine Stunde mit einem Elternteil zum spielen.

Wir haben sehr gute Erfahrung damit gemacht, da dadurch  das Kind schon einen engeren Kontakt zu uns aufbauen und sich  somit später leichter trennen kann. Auch die Räumlichkeiten sind dem Kind so schon bekannt. 

Bevor die eigentliche Betreuungszeit beginnt,  findet eine  Eingewöhnungsphase,  angelehnt an das Berliner Modell, statt.

Die Eingewöhnung dauert zwischen einer und 4 Wochen, es kommt ganz auf Ihr  Kind an. Es sollte in dieser  Zeit immer dieselbe Bezugsperson sein, die das Tageskind bringt, dabei bleibt und abholt.

Um Ihrem Kind die Eingewöhnung und den Abschied von Ihnen zu erleichtern, ist ein Übergangsobjekt sehr hilfreich. Das kann ein Kuscheltier, Kuscheltuch, das Lieblingsspielzeug oder ein Foto von Ihnen sein. So hat das Kind immer etwas Vertrautes greifbar.

Damit die Eingewöhnung gut funktioniert und das Kind sich wohlfühlt, ist es uns wichtig, viel über das Kind in einem Vorgespräch in Erfahrung zu bringen.

Gerade wenn die Kinder noch so klein sind, dass sie sich verbal noch nicht richtig ausdrücken können, ist die richtige Kommunikation zwischen Ihnen und mir sehr wichtig.

Eltern und Kind bekommen so viel Zeit, wie sie zur Eingewöhnung benötigen.


Sie kommen mit Ihrem Kind zunächst ein oder zwei Stunden zu Besuch und machen sich so mit den Räumlichkeiten und natürlich mit uns vertraut.

Gleichzeitig lernen wir Sie und Ihr Kind etwas kennen und erhalten Informationen über das Kind in der Praxis.

In den ersten 3 Tagen bleiben Sie (ein Elternteil, oder auch Oma oder Opa) mit bei uns.

Je nach Verhalten des Kindes sollte sich das Elternteil möglichst etwas abseits, aber im Blickfeld des Kindes aufhalten.

Das Kind hat so seine sichere Basis, von der aus es seine Ausflüge in die neue Welt machen kann.

Wenn das Kind soweit ist, werden Sie für eine kurze Zeit die Einrichtung verlassen.


Wichtig ist hier ein deutliches, aber rasches Verabschieden vom Kind.


Das Ihr Kind zunächst evtl. weint ist kein schlechtes Zeichen, es zeugt von seiner Bindung an Sie, was viele Kinder mit Weinen äußern.


Das Kind sollte sich jedoch von uns trösten lassen. Bei den ersten Trennungsversuchen bleiben Sie in der direkten Nähe, damit Sie bei Bedarf schnell vor Ort sind.

Die Zeitspanne Ihrer Abwesenheit wird nach und nach verlängert.

In den nachfolgenden Tagen verbringt das Kind stetig etwas mehr Zeit allein bei uns.


Lässt das Kind sich von uns trösten und beruhigen, ist die Eingewöhnungsphase abgeschlossen.


Grundsätzlich verläuft jede Eingewöhnung individuell, da jedes Kind einzigartig ist.